Geschichte

Die Geschichte



Die Geschichte
Viele Leute behaupten, die Sportart Unihockey erfunden zu haben. Die wahren Wurzeln der Sportart liegen aber in den späten 50er Jahren in den USA. Junge Leute spielten in einer Halle mit Plastikstöcken und einer leichten Plastikscheibe. Dieses Spiel damals nannte sich "Floorhockey" und das erste Turnier wurde in 1976 in Michigan gespielt. Als die Sportart nach Europa kam wurde die Scheibe bald durch einen leichten Plastikball ersetzt. Die neue Sportart "Unihockey" wurde erstmals in den frühen 70er Jahren in Schweden, dort vorallem in Schulen und in Freizeitvereinen gespielt. Damals wurde auf kleine Tore und ohne Torhüter gespielt. Unihockey wurde bald sehr beliebt und in den späten 70er Jahren breitet sich die Sportart mehr und mehr in ganz Europa aus. Inden frühen 80er Jahren wurden in verschiedenen Ländern Nationale Verbände gegründet. Dadurch wurden Strukturen geschaffen, die zu einer schnellen, organisierten Verbreitung dieser neuen Sportart "Unihockey" führten. Im Jahr 2000 gibt es weltweit über 3200 Vereine und mehr als 150`000 lizenzierte Spieler in organisierten Landesverbänden. Schweden, Schweiz und Finland dominieren die internationale Spielszene aber Norwegen, die Tschechische Republik, Dänemark und Deutschland holen jedes Jahr weiter auf.




Gründungsjahre der Nationalen Verbände

1981 Schweden
1983 Japan
1985 Finnland, Schweiz
1986 IFF, Internationaler Unihockeyverband wurde in Schweden durch die Nationen, Schweden, Finnland, und die Schweiz gegründet.
1989 Dänemark, Ungarn
1991 Norwegen
1992 Russland, Tschechische Republik, Deutschland
1993 USA, Estland, Lettland
1995 Polen, Belgien, Singapore, Grossbritannien
1996 Österreich, Australien



Zukunft

Die Zukunft
Heute ist Unihockey in Nordeuropa eine etablierte Sportart und boomt vorallem in Ost- und Zentraleuropa, wie auch in Südost-Asien, wo Singapore zu einem Zentrum für den Unihockeysport geworden ist. Der Internationale Unihockeyverband zählt heute 27 Mitgliedländer. Die Zukunft dieser noch jungen Sportart ist vielversprechend und sieht sehr gut aus. Nicht nur die Mitgliederzahlen in den Landesverbänden boomen, sondern auch das öffentlichkeitsinteresse wächst kontinuierlich. Die erste Weltmeisterschaft der Herren in Schweden wurde von tausenden Zuschauern verfolgt. Das Finalspiel wurde in der mit 15`106 Zuschauern ausverkauften Globe Arena, Stockholm, ausgetragen. Geldfragen bestimmen zusehends den Sport. Medien, Sponsoren, Fans, Materialfragen und anderes wird immer wichtiger. In den grossen Unihockeynationen ziehen heute Meisterschaftsspiele der Spitzenliga bereits bis zu 2`000 Zuschauer pro Spiel an. Trotzdem gibt es bis heute nur sehr wenige professionelle Spieler. Die meisten internationalen Topspieler betreiben Unihockey aus Leidenschaft und gehen im Alltag einer Arbeit oder einer Ausbildung nach.Die grosse Verbreitung der Sportart Unihockey steht noch bevor. Unihockey benötigt einen geringen finanziellen Aufwand, denn die Ausrüstung ist einfach: Ein T-Shirt, eine Turnhose, ein Paar Hallenschuhe und selbstverständlich einen Unihockey-Stock. Die Produktion von Unihockeystöcken wird zum grossen Geschäft. Heute bestehen bereits mehr als zehn verschiedene Stock-Produzenten, welche in einem weltweiten Markt, mit über einer Million verkauften Stöcken pro Jahr, miteinander konkurrieren. Das Interesse an Unihockey ist derzeitig in Ost-Europa sehr gross, weil diese Sportart für jeden und jede erschwinglich ist. Einige neue Landesverbände interessieren sich bereits für die Mitgliedschaft im IFF.